BÜRGERZENTRUM KONRAD

Auftraggeber: Stadt Hoyerswerda
Bebaute Fläche: 1090 m²
Bruttorauminhalt: 12.435 m³
Realisierung: in Bauabschnitten 2011 bis 2014

Das spätklassizistische, unter Denkmalschutz stehende Gebäude, wurde 1885 als Ball- und Gesellschaftshaus im Zentrum der Altstadt von Hoyerswerda errichtet.
1912 gründete sich hier der Dachverband der Domowina. 1922 erfolgte eine erste Umnutzung zum "Reform-Real-Gymnasium", in welchem 1928 der berühmte Computervater Konrad Zuse sein Abitur ablegte.
Von 1975 bis 1995 wurde das Gebäude als Kinder - und Jugendtreff  genutzt.Danach erfolgte die Umprofilierung zum Soziokulturellen Zentrum der Stadt. Aufgrund des schlechten Bauzustandes wurde das Gebäude 1999 leer gezogen, es ist seitdem ungenutzt.
Bei dem geplanten Bürgerzentrum handelt es sich um ein Gebäudeensemble, bestehend aus dem zweigeschossigem Hauptgebäude, dem sich davon nördlich befindlichen, zweigeschossigen Dienstgebäude und einem zweigeschossigen Erweiterungsbau.
Die Stadt plant die Einrichtung eines Bürgerzentrums mit generationsübergreifenden Angeboten durch die Zusammenführung von drei Hauptnutzern, dem Kulturfabrik Hoyerswerda  e.V. als Betreiber des soziokulturellen Zentrums, dem Naturwissenschaftlichen Zentrum NATZ e.V.  für Kinder- und Jugendarbeit und dem Spirit of Zuse e.V..
Grundsätzlich verfolgt die Stadt Hoyerswerda durch das Zusammenlegen der Nutzer die Bündelung und Stärkung kultureller und kreativer Angebote an einem Standort in einer zentral gelegenen Immobilie, welche auch der Belebung der Altstadt dienen wird.